1. Mache es dir bequem
Zum meditieren setze dich am besten auf eine nicht zu weiche, aber auch nicht zu harte Unterlage auf dem Boden in den Schneidersitz. Halte den Rücken dabei gerade. Falls du nicht als Single lebst, sollte deine Familie bescheid wissen und Rücksicht nehmen, um Störungen bei der Meditation zu vermeiden. Die Umgebung sollte zumindest am Anfang, wenn du noch unerfahren bist so eingerichtet sein, dass du dich in ihr besonders wohl fühlen kannst.
2. Einleitung der Meditation
Deine Augen bleiben geöffnet, die Lider können jedoch etwas absinken. Konzentriere dich auf einen Gegenstand z. B. auf Teile deines Körpers oder aber auf ein inneres Bild, beispielsweise auf ein Boot, das langsam einen Fluss hinunter gleitet. Kehre zur Betrachtung oder zum jeweiligen inneren Bild zurück, wenn sich ablenkende Gedanken oder Gefühle einstellen. Versuche allerdings nicht, solche Gefühle oder Gedanken „mit aller Macht“ zu verdrängen. Schiebe störende oder ablenkende Gedanken während des meditierens einfach sanft zur Seite. Körperliche Funktionen wie die Atmung sollten bewusst geschehen; auch hierbei sollte allerdings nicht eine bewusste Steuerung stehen, vielmehr ein „sich einlassen“, ein Erspüren des körperlichen Vorgangs.
3. Meditieren und konzentrieren
Vielleicht werden sich Körper und Geist anfangs sträuben alles loszulassen. Sich auf den Augenblick zu konzentrieren, ist nicht immer ganz einfach. Es sollte dich daher nicht frustrieren, wenn anfangs sehr viele Störungen aufkommen, die du sanft beiseite schieben darfst. Kehre immer wieder zurück zur reinen Betrachtung, ohne Ärger, ohne Frust. Es wird besser gehen nach einer Weile, du wirst weniger abschweifen und irgendwann läuft die Meditation fast wie von selbst. Wenn du noch nicht so vertraut mit der Meditationskunst bist, wird dir eine sanfte Meditationsmusik sehr hilfreich sein. Besonders mit Binaural Beats hinterlegte Meditationsmusik eignet sich dafür hervorragend. Einige Anwender berichten sogar, dass sie ohne Binaural Beats sich gar nicht auf ihre Meditation konzentrieren können, und die Gedanken deshalb immer wieder abschweifen.
4. Wie oft sollte man meditieren üben?
Bestenfalls planst du täglich eine halbe Stunde zu einer festgelegten Zeit für Ihre Meditation ein. Wenn das nicht geht, kannst du jedoch auch variieren. Wenn nicht anders möglich, kannst du dir auch fünf bis zehn Minuten pro Tag zu unterschiedlichen Zeiten vornehmen. Wichtig ist jedoch eine Regelmäßigkeit deiner Meditationspraxis um über diesen Wege mehr Meditationserfahrungen zu sammeln. Einmal pro Woche eine längere Zeit einzuplanen ist die weitaus schlechtere Wahl für Stressabbau sowie Selbstfindung als die tägliche kleine Meditation. Setze dabei nicht auf kurzfristige Erfolge. Meditation ist etwas, was nachhaltig wirkt, aber auch etwas, was etwas Geduld erfordert, die dann allerdings auch belohnt wird.
Wie sind deine Erfahrungen beim meditieren? Gibt es Dinge, die dir in der Meditation leicht fallen? Schreib mir, ich freu mich auf deine Meinung!